Mehr Zeit fürs Testen:
Wie WIENFLUSS mit CAAT effizienter arbeitet
veröffentlicht am
Manuell erstellte Berichte, mühsames Nachformatieren, Office-Dokumente ohne echte Kollaborationsfeatures: So testete WIENFLUSS früher auf Barrierefreiheit. Mit CAAT hat sich das geändert. Wie die Testing-Plattform dem Team mehr Zeit fürs Wesentliche gibt – das Testen selbst – lesen Sie im Anwenderbericht.
CAAT nimmt mir die lästige Arbeit ab und ich kann mich voll auf die spannenden Schritte beim Audit konzentrieren.
Wenn Verena Lenes heute bei einem Audit unzureichende Kontraste entdeckt, lächelt sie, klickt in CAAT auf ihre Textbausteine und setzt den passenden ein.
Das war nicht immer so.
Am Anfang Ihrer Testerinnen-Karriere in der Webagentur WIENFLUSS standen Tabellen und Berichte in Office, die aufwändig manuell gepflegt und vor allem von Hand nachformatiert werden mussten. Eine lästige, zeitfressende Arbeit, die mit dem Testen wenig zu tun hat. Dazu kam: Einzelne Dateien machen die Zusammenarbeit schwer. Während eine Person daran arbeitete, konnte das keine andere tun. War die Verbindung im Home-Office schlecht, mussten alle die Datei lokal laden. Taten das zwei Personen gleichzeitig, war das Zusammenführen fehleranfällig.
Spätestens als Anfang der 2020er praktisch alle remote gearbeitet haben, wurde aus der Vermutung Gewissheit: So kann es nicht weiter gehen.
Da kam die Demo von CAAT genau richtig.
CAAT unterstützt Profis
Die Testing-Plattform CAAT unterstützt Accessibility-Profis bei der Erstellung von Barrierefreiheits-Audits von Websites, Web-Anwendungen und mobilen Apps. CAAT ist aus der Praxis für die Praxis gemacht. Sie bietet viele Funktionen zur Arbeitserleichterung. Deswegen waren Verena Lenes und ihr Team schnell überzeugt.
Nur eine Sache stieß auf Skepsis: Die Bewertung kennt nur zwei Werte — „bestanden" und „nicht bestanden". Das Tester-Team war es gewöhnt, mehrere Abstufungen einzusetzen, und fand die Reduktion auf zwei Werte zunächst zu restriktiv. Allerdings haben sie sich schnell daran gewöhnt und schätzen jetzt die Klarheit in ihren Berichten.
Alle Tester*innen haben ihre eigene Art zu arbeiten. Eine Person geht alle WCAG-Punkte nacheinander durch. Eine andere schaut sich eine Seite an und prüft dort alle Punkte auf einmal. CAAT unterstützt beide Wege. Jeder kann so arbeiten, wie er will. Am Ende entsteht ein einheitlicher Bericht von allen.
Konzentration auf das
Wesentliche: das Testen
Seit der Einführung von CAAT 2022 hat sich die Plattform bewährt und wird vom ganzen Team rückhaltlos angenommen. Das liegt an den praktischen Features, die den Tester*innen erlauben, sich auf das Testen zu konzentrieren.
Mit den Prüfkatalogen, hinterlegt sind diejenigen zu gängigen Normen und Standards, werden die Prüfpunkte ausgewählt – und die nicht zutreffenden auch gleich wieder abgewählt.
Mit einem Klick kann ich zum Beispiel alle Prüfschritte mit Videoplayern wegklicken, wenn ich die für den Audit nicht brauche. Das ist so eine Erleichterung.
Ohne aufwändiges Formatieren: Verständliche Berichte
Kunden erhalten durch die Nutzung von CAAT verständlichere Audit-Berichte. Früher kostete jeder Screenshot viel Zeit beim Formatieren. Deswegen wurden sie von den Tester*innen sparsam eingesetzt.
Mit CAAT ist das jetzt kein Thema mehr. Screenshots mit Alt-Texten werden im System eingegeben und CAAT platziert sie automatisch im Bericht. Die Stunden, die sich die Tester*innen nun beim Formatieren sparen, investieren sie bei WIENFLUSS in bessere Beschreibungen von Fehlern und Lösungen.
Game-Changer: Textbausteine
Das persönliche Highlight von Verena Lenes sind die Textbausteine. Die Erläuterung zu typischen Problemen, wie beispielsweise unzureichenden Kontrasten, wird einmal gut durchdacht formuliert und kann dann bei allen Berichten wiederverwendet werden. Allerdings sollten Tester*innen diese mit System anlegen. Bei vielen Textbausteinen, die jedem Prüfkatalog einzeln zugewiesen werden müssen, wird es schnell unübersichtlich.
Das Erste, was ich hinterlegt habe, sind Textbausteine – das ist so eine Arbeitserleichterung bei den Berichten

Neue Features in jedem Sprint
CAAT ist ein lebendiges Tool, das sich mit den Anforderungen der Prüfer ständig weiterentwickelt. Die Ideen zu den neuen Features kommen vom CAAT-Team, den Tester*innen und ihren Kunden. Weil Kunden von WIENFLUSS die Issues wegen uneinheitlicher Bezeichnungen schwer zuordnen konnten, führten die CAAT-Entwickler eindeutige Nummern ein. Dass das Team von WIENFLUSS neue Features anfragt, ist allerdings die Ausnahme. In der Regel sehen sie sich die Change Reports an und übernehmen, was ihnen die Arbeit erleichtert.
Klare Empfehlung
Bei WIENFLUSS wollen sie nicht mehr auf CAAT verzichten. Die Prüfkataloge machen die Auswahl der zu testenden Prüfpunkte einfach. Die Auditberichte sind einfach zu erstellen und können ohne Formatierungsaufwand direkt an den Kunden geschickt werden. Und die Textbausteine sind eine unverzichtbare Arbeitserleichterung bei wiederkehrenden Fehlern.
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Über WIENFLUSS
WIENFLUSS entwickelt seit 2005 benutzerfreundliche Websites, Web-Applikationen und Online-Informationssysteme. Zudem bieten sie Beratungen, Audits und Schulungen zur Barrierefreiheit an.
Verena Lenes fing 2019 als PHP-Entwicklerin bei WIENFLUSS an und ist inzwischen fachliche Leiterin des Accessibility Teams mit sechs Personen. Neben den klassischen Audits von Websites beraten und schulen sie ihre Kunden, wie Barrierefreiheit in deren Produkten und Dienstleistungen besser umgesetzt werden kann.
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